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Kurze technische Beschreibung:
Eine bessere Methode für den Zugriff, die Diagnose und Verwaltung von Servern mit IPMI.
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Einführung in die Intelligent Platform Management Interface
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Was ist IPMI?
IPMI: Eine Methode zur besseren Serververwaltung ohne Agenten
Es gibt eine Fülle von Technologien und Produkten für Betriebssysteme, die es Netzwerkverwaltern erleichtern, die Betriebszeit der Server zu maximieren, jedoch sind die Anschaffungs- und/oder Betriebskosten häufig sehr hoch. Als Antwort hierauf haben Hersteller und Normierungsorganisationen sehr intensiv zusammengearbeitet, um gemeinsame Verwaltungsstandards zu entwickeln. IPMI ist ein schlüsseloffener Standard, der sehr wahrscheinlich in Ihren neuesten Servern integriert ist.
Bei den Überlegungen hinsichtlich Server-Softwaremanagement bestanden typische Lösungen darin, Agenten auf das Betriebssystem des Servers zu laden. Das System arbeitet dann "agentenbasiert". Eine ergänzende und zusätzliche Methode besteht darin, die Möglichkeiten der ohne Agenten auszuschöpfen. Für die Hardware wird der Intelligent Platform Management Interface-Standard (IPMI) verwendet. IPMI definiert, wie Administratoren die Systemhardware und Sensoren überwachen, Systemkomponenten steuern und Protokolle wichtiger Systemereignisse abrufen, um eine Remote-Verwaltung und -Wiederherstellung durchzuführen. IPMI überwacht die Systemfunktionen der Hardware wie beispielsweise Temperatur, Lüfter, Spannung, Hardwarefehler (Speicher, Netzwerk usw.) und Eingriffe am Switch.
IPMI wurde 1998 eingeführt und vom IPMI-Forum entwickelt - einer branchenweiten Initiative, die heute über 170 Mitglieder zählt, einschließlich Avocent. Die Hersteller arbeiten zusammen, um diese Hardware-Verwaltungsspezifikationen für Server und andere Systeme wie Speicher-, Netzwerk- und Telekommunikationsgeräte kontinuierlich zu aktualisieren und zu implementieren. In der dritten Version weist IPMI 2.0 unter anderem Verbesserungen zur Sicherheit, VLAN und Blade-Unterstützung auf.
Da IPMI unabhängig vom Betriebssystem arbeitet wird, bietet es Administratoren die Möglichkeit zur Überwachung, Verwaltung, Diagnose und Wiederherstellung von Systemen, auch wenn das Betriebssystem nicht reagiert oder der Server ausgeschaltet ist. IPMI umfasst auch Warnmeldungs- und Wiederherstellungsfunktionen, mit denen Administratoren eine überwachen durchführen und eingreifen können, bevor Hardwareprobleme auftreten. Die Hardware-Überwachungsfunktionen von IPMI bieten auch zusätzliche Sicherheitsstufen. Eingriffe am Switch können durch Konfigurieren von IPMI ermittelt werden, um festzustellen, ob der Server geöffnet wurde. Aufgrund der Verwendung von mehrstufigen Zugriffsrechten und Kennwörtern zusammen mit der Authentifizierung und On-the-wire-Verschlüsselung können IT-Manager den Zugriff auf bestimmte IPMI-Funktionen sicher gewähren oder verweigern.
Agentenfreie Technologien und Standards wie IPMI können einfach genutzt werden, da sie im Allgemeinen im Server oder Gerät integriert sind. Und nun kommt das Beste - sie sind kostenlos. Darüber hinaus füllen sie die Lücke, die von der agentenbasierten Verwaltung hinterlassen wurde, weil sie zur Verfügung stehen, auch wenn das Betriebssystem nicht reagiert. Damit ergänzen diese Technologien und Standards Ihre vorhandenen Verwaltungstoolkits hervorragend. Für eine effektive Serververwaltung benötigen Sie sowohl die agentenbasierte als auch die agentenfreie Technologie.

Funktionsweise von IPMI
Die wichtigste Komponente von IPMI ist die spezielle Firmware, die auf einem dezidierten Chip/Controller ausgeführt wird. Dieser wird auch als Service Processor oder BMC (Baseboard Management Controller) bezeichnet und befindet sich normalerweise auf der Hauptplatine oder dem Blade, des Systems. Diese Methode sorgt für ein agentenfreies Management-Subsystem, das im System unabhängig vom Typ oder Status der CPU, des BIOS und des Betriebssystems ausgeführt wird. Mit diesen autonomen Eigenschaften werden Einschränkungen aufgehoben, die bei allen betriebssystemabhängigen Managementagenten (agentenbasierte Technologie) auftreten, wenn zum Beispiel das Betriebssystem nicht reagiert. Da IPMI nahezu immer integriert ist, bietet sich den IT-Unternehmen die Verwendung von IPMI ergibt, eine ausgezeichnete Möglichkeit zur Kosteneinsparung.
Alle IPMI-Funktionen werden ausgeführt, indem die Befehle mithilfe genormter Anweisungen, über IP an das BMC gesendet werden. Die IPMI-Firmware empfängt Ereignismeldungen und zeichnet sie im Systemereignisprotokoll (SEL, System Event Log) auf. Die Firmware verwaltet auch einen Sensordatensatz (SDR, Sensor Data Record), in dem die Sensorenergebnisse in einem System erfaßt werden.
Wenn ein Remote-Zugriff auf die Textkonsole des Systems angefordert wird, kann die SOL-Funktion (Serial Over LAN) sehr nützlich sein. SOL leitet die lokale serielle Benutzeroberfläche über eine IPMI-Sitzung weiter und ermöglicht hierdurch Remote-Zugriff auf die Emergency Management Console (EMS), Die Special Administration Console (SAC) für Windows oder auf die serielle LINUX-Konsole. Bei diesem Vorgang fängt die IPMI-Firmware die Daten ab und sendet diese für den seriellen Port bestimmten Informationen erneut über das LAN. Dies bietet eine herkömmliche Methode zur Remote-Anzeige der BOOT-, OS Loader- oder Emergency Management-Konsolen zur Diagnose und Behebung von Serverproblemen, ungeachtet des Herstellers. Des Weiteren wird auch die Konfiguration verschiedener Komponenten während des Startvorgangs ermöglicht.
Administratoren können IPMI zur proaktiven Überwachung der Systemfunktionen von Komponenten verwenden, um sicherzustellen, dass voreingestellte Grenzwerte, z. B. die Servertemperatur, nicht überschritten werden. Hierdurch können unnötige Ausfälle vermieden werden. Die autonome Implementierung von IPMI sorgt für eine reibungslose Funktion, ungeachtet des Status anderer Geräte oder Komponenten (so lange das NIC funktioniert und der Server mit Strom versorgt wird). Nachrichten können an Außendiensttechniker gesendet werden, während IPMI andere Systemkomponenten überwachen und steuern kann, um die Gesamtauswirkungen auf das System niedrig zu halten. Die Fehlerantizipation von IPMI trägt auch zur Vorhersage des IT-Lebenszyklus bei. Durch Überprüfen des Systemereignisprotokolls (SEL) können die voraussichtlich fehlerverursachenden Komponenten einfacher festgestellt werden.

Vorteile von IPMI
- Verwaltung ohne Agenten - die Anschaffung, Konfiguration oder Installation von Betriebssystemagenten ist nicht erforderlich
- Remote-Neustart und Ein-/Ausschalten per Remote-Zugriff zur Vermeidung kostspieliger Besuche vor Ort
- Funktionen zur Remote-Wiederherstellung (mithilfe vorhandener LAN-Verbindungen), ungeachtet des Systemstatus
- Überwachung der Hardware-Systemfunktionen zur Erleichterung der Fehlervoraussage
- Verfügbarkeit rund um die Uhr durch Schutz vor unberechtigten Eingriffen und Absturzsicherheit
- Reduzierung durchschnittlicher Reparaturzeiten (MTTR, Mean-Time-To-Repair) durch Ausführung einer Vorabdiagnose
- Kompatibel mit vorhandenen Verwaltungstools und Einheiten
- Wird von sämtlichen bedeutenden Serverherstellern unterstützt
- Senkung der Verwaltungskosten, da IPMI in den meisten Servern kostenlos integriert ist.
DSI5100: Implementierung von IPMI durch Avocent
Die Avocent® DSI5100 IPMI-Proxyeinheit bietet IT-Administratoren die Möglichkeit zur Überwachung und Steuerung der Server-Stromversorgung sowie der Systemfunktionen, z.B. Temperatur, Lüfter und Spannung, ohne dass neue Tools installiert werden müssen. Wenn die DSI5100-Einheit zum Zugriff auf IPMI verwendet wird, können IT-Administratoren ein Signal an das entsprechende Gerät senden, um einen intelligenten Ausschaltvorgang statt eines abrupten Ausschaltvorgangs durchzuführen.
Die DSI5100-Einheit wird über die DSView® 3 Managementsoftware verwaltet und bietet eine browserbasierte Oberfläche zur sicheren Verwaltung der IPMI-Daten. Mit Out-of-Band-Remote-Zugriff gibt die DSI5100 IPMI-Proxyeinheit von Avocent den IT-Administratoren eine weitere Möglichkeit, kostspielige Reparaturen vor Ort zu vermeiden und den Zugriff auf unternehmenskritische Geräte zu verbessern.
- Sie können die Kosten und Komplexität der Remote-Stromüberwachung senken, da keine externen Stromverwaltungssysteme erforderlich sind.
- Sie können die Ausfallzeiten reduzieren und die Problembehebung beschleunigen, indem die Systemfunktionen der Serverhardware mithilfe des Serverereignisprotokolls und der Angaben zu Sensor- und Hardwarekomponenten proaktiv überwacht werden.
- Sie können die Verwaltung mithilfe der grafischen Benutzeroberfläche der DSView 3 Software von Servern anderer Hersteller für andere Serverhersteller vereinfachen.
- Sie können die Anzahl der Managementkonsolen reduzieren, da die DSView 3 Software mithilfe mehrerer DSI5100-Einheiten zur Überwachung und Verwaltung von Hunderten von IPMI-Servern verwendet wird.
- Eine Verwaltung von beliebigen Standorten ist möglich, indem IPMI über Firewalls an die DSView 3 Softwarekonsole geleitet wird.
- Eine Verwaltung zu einem beliebigen Zeitpunkt ist möglich, indem Systemfunktionen überwacht und Stromüberwachungsfunktionen verwendet werden, ungeachtet des Systemstatus greifen.

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DSI5100-Proxyeinheit |
Die DSI5100-Einheit wird durch die DSView® 3 Managementsoftware verwaltet und bietet eine zentralisierte, browserbasierte Oberfläche zur sicheren Verwaltung von IPMI-Servern. Die DSView 3 Software authentifiziert den Administratorzugriff und führt einen Vergleich mit einer vorhandenen Sicherheitsrichtlinien-Datenbank durch (d. h. LDAP-basiert). Für die Kommunikation zwischen der DSI5100-Einheit und der DSView 3 Software wird TCP verwendet, wodurch Firewalls der Unternehmen leichter überwunden werden können.
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