Avocent Germany - Avocent demonstriert gemeinsam mit AMD und Renesas Technology Unterstützung für die WS-Managementspezifikation

Die Entwicklung erweitert bestehende Partnerschaften für die agentenlosen Verwaltungsmodule von Avocent (Avocent Agentless Management Modules), die bereits mit fast 4 Millionen Servern geliefert werden

MICROSOFT TECH-ED IT FORUM, Barcelona, Spanien, 14. November 2006- Avocent Corporation (NASDAQ: AVCT) hat heute bekannt gegeben, dass es die neue WS-Managementspezifikation (Web Services for Management) von DMTF (Distributed Management Task Force) demonstrieren wird. Der Standard wird mit den IPMI-Remote-Server-Verwaltungsmodulen der nächsten Generation von Avocent demonstriert (IPMI = Intelligent Platform Management Interface). Die Demonstration stützt sich auf Renesas-Hardware und einen Server mit einem AMDOpteron™ Prozessorund der OPMA-Architektur von AMD (Open Platform Management Architecture).

Die WS-Managementspezifikation fördert die Interoperabilität zwischen Verwaltungsanwendungen und verwalteten Ressourcen durch Identifikation eines grundlegenden Webdienst-Spezifikationssatzes und Verwendungsanforderungen. WS-Management ergänzt die CLP-Spezifikation (Command Line Protocol) von SMASH (Systems Management Architecture for Server Hardware) im Rahmen von DMTF-Bestrebungen, bei der Verwaltung großer Netzwerke eine Senkung der betrieblichen Kosten herbeizuführen. In Kombination mit IPMI bieten diese Spezifikationen eine standardisierte Methode zur Verwaltung von Systemkomponenten. So entsteht eine einheitliche Befehlszeile für die operative Skripterstellung sowie eine gemeinsame Programmierschnittstelle, die Webdienste für den Einsatz durch Verwaltungsanwendungen verwendet.

Avocent wird seine Beta-Version der WS-Managementunterstützung beim Microsoft Tech-Ed Forum vom 14. - 17. November im Kongresszentrum „Centre de Convencions Internacional“ in Barcelona vorstellen. Die Demonstration wird im AMD-Stand A13 zu sehen sein. Preis- und Verfügbarkeitsdaten werden in Kürze zur Verfügung stehen.

„Die Webdienst-Architektur ist ein Schlüsselfaktor für die Zukunft der Infrastrukturverwaltung. Avocent investiert fortlaufend in die Unterstützung offener Verwaltungsstandards und reagiert damit auf den wachsenden Bedarf an einfacheren Server-Betriebsabläufen durch eine verstärkte Nutzung von agentenlosen Verwaltungstechnologien wie WS-Management“, so Dave Perry, Executive Vice President der Avocent Corporation. „Die agentenlosen Verwaltungsprodukte von Avocent bieten Hardwareherstellern die Möglichkeit, ihre bisherigen Verwaltungsprodukte mit IPMI-Unterstützung um Webdienst-Schnittstellen wie WS-Management zu ergänzen und so einen einfacheren Zugriff zu ermöglichen.“

„AMD setzt sich in hohem Maße für offene Verwaltungsstandards ein, die die Interoperabilität von Systemen unterstützen und unseren Kunden so dabei helfen, Kosten für die IT-Infrastruktur zu senken“, erläutert Margaret Lewis, Director, Commercial Solutions, AMD. „Indem Avocent die Unterstützung für das WS-Management auf Basis der OPMA-Infrastruktur von AMD demonstriert, vermittelt Avocent die Bedeutung von zuverlässiger Interoperabilität und Verwaltung bei Serverplattformen. Wir glauben, dass für unsere Kunden dadurch gleich mehrere Vorteile entstehen: niedrigere Gesamtkosten, höhere Flexibilität und eine größere Auswahl.“

„Wir freuen uns, ein vollständiges Referenzdesign für das OPMA WS-Management bereitzustellen, und zwar unter Verwendung des kostenoptimierten H8S/216x BMC-Geräts (Baseboard Management Controller), das Avocent für die WS-Management-Demonstration seiner agentenlosen Produkte der nächsten Generation ausgewählt hat“, so Larry Gagliani, Senior Market Development Manager bei Renesas Technology. „Mit Avocents Unterstützung für das WS-Management auf Grundlage des OPMA M2-Referenzdesigns von Renesas treiben wir gemeinsam die Vereinfachung des Servermanagements für unsere OEM-Kunden voran.“

SMASH-Initiative, WS-Management, CLP und IPMI - was ist das?
DieSMASH-Initiative von DMTF ist eine Spezifikationsreihe, die das Management von Rechenzentren vereinheitlichen und so letztendlich die Betriebskosten reduzieren soll. Zu dieser Initiative gehörtSMASH CLP - ein Standardisierungsverfahren für Befehlszeilen, das die einheitliche Skripterstellung für verschiedene Aspekte des Servermanagements ermöglichen soll. Zu den Befehlen zählen das Ein- und Ausschalten sowie die Sensorenüberwachung, also Funktionen, die typischerweise die zugrunde liegende IPMI-Funktionalität verwenden. Administratoren verwenden SMASH CLP über eine SSH/Telnet-Schnittstelle zur Erstellung von Skripts, die auf den Servern verschiedener Hersteller eingesetzt werden können, wobei keine oder nur geringfügige Änderungen erforderlich sind.

WS-Management bietet Systemen eine gemeinsame Methode für die Verfügbarkeit und den Austausch von Verwaltungsinformationen in der gesamten IT-Infrastruktur. WS-Management umfasst eine Webdienst-Programmierschnittstelle und beschreibt zu diesem Zweck ein allgemeines SOAP-Protokoll für die Verwaltung von Servern, Desktops und anderen Geräten. WS-Management ermöglicht IT-Administratoren den Remote-Zugriff auf Geräte im Netzwerk - von Siliziumkomponenten und Handheld-Geräten über Desktops und Laptops bis hin zu Servern in großen Rechenzentren. Dazu werden bestehende Webdienste wie SOAP, XML und HTTPS verwendet.

IPMIwurde vom IPMI-Forum entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Embedded Management-Spezifikation, die eine allgemeine und sichere Schnittstelle dafür definiert, wie Hersteller ihre System-Hardware und Sensoren überwachen (Temperatur, Stromspannung, Gebläse usw.), Systemkomponenten steuern (Netzanschlüsse, Blades usw.), wichtige Systemereignisse aufzeichnen (Öffnen des Gehäuses, Zurücksetzen des Systems usw.) und Administratoren die Verwaltung und Behebung von Fehlfunktionen über Remote-Zugriff ermöglichen. IPMI wird typischerweise als integrierte Firmware implementiert, die auf einem dedizierten Management-Chip unabhängig von CPU, Betriebssystem und BIOS ausgeführt wird. Da IPMI keine Betriebssystemagenten erfordert, wird es häufig als agentenloses Management bezeichnet.

IT-Administratoren, die Unterstützung für mehrere IPMI-Server benötigen und die Bedeutung von SMASH CLP kennen, sollten eine Management-Gateway-Appliance in Betracht ziehen, wie den Avocent MergePoint™ 5200 Serviceprozessor-Manager.

Informationen zu den agentenlosen Produkten von Avocent
Zu denagentenlosen Produkten von Avocent zählen Verwaltungstechnologien für Software und Hardware, die IPMI und KVM mit anderen eingebetteten Out-of-Band-Verwaltungsfunktionen und -Standards kombinieren und Kunden so helfen, Kosten zu senken. Diese Produkte unterstützen den DVC-Algorithmus (Dambrackas Video Compression®), KVM over IP, Virtual Media, IPMI 2.0, SMASH CLP und WS-Management. Agentenlose Lösungen von Avocent werden als modulare Bausteine und Verwaltungspaketlösungen bereitgestellt und weltweit in den verschiedensten Bereichen eingesetzt, wie Server, Blades, Telekommunikation, Netzwerke, Speicherlösungen sowie Desktops und Notebooks. Die agentenlosen Siliziumchips, Firmware, Treiber, Dienste und Lösungspakete von Avocent werden bereits in Millionen von Servern weltweit eingesetzt.

Über Avocent Corporation
Avocent beliefert Unternehmen in der ganzen Welt mit Verwaltungslösungen für IT-Betrieb und IT-Infrastruktur. Mit seinen integrierten, zentralisierten In-Band- und Out-of-Band-Lösungen für Hardware und Software hilft Avocent Kunden bei der Reduzierung von Kosten und der Vereinfachung komplexer IT-Umgebungen. Über LANDesk ist Avocent auch ein führender Anbieter von Systemen, Sicherheitsprodukten und Prozessverwaltungslösungen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.avocent.com

Prognostizierende Geschäftsberichte
Diese Presseveröffentlichung enthält prognostizierende Geschäftsberichte, die im US-amerikanischen Private Securities Litigation Reform Act von 1995 definiert sind. Diese Geschäftsberichte betreffen die Diversifizierung der Ertragsbasis und Produktangebote von Avocent, darunter die Einführung und die Vorteile neuer Softwareprodukte. Diese prognostizierenden Geschäftsberichte unterliegen Risiken und Ungewissheiten, wodurch die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den erstellten Geschäftsberichten abweichen können. Hierzu gehören Risiken bzgl. des Erwerbs und der nachfolgenden Integration der Geschäftsbereiche und Technologien von LANDesk, Risiken allgemeiner wirtschaftlicher Bedingungen, Risiken bzgl. zukünftiger Produktnachfrage, Verkauf und Auslagen, Risiken bzgl. der Abhängigkeit von einer begrenzten Anzahl von Kunden, Komponentenlieferanten und Komponenten von einer einzigen Bezugsquelle, Risiken bzgl. des Produktdesigns und der Einführung von neuen Produkten, Softwareprogrammen und Technologien sowie Risiken bzgl. des Erwerbs und Schutzes geistigen Eigentums. Weitere Faktoren, die die Betriebs- und Finanzergebnisse beeinflussen können, werden im Jahresbericht von Avocent im Formular 10-K sowie in den Quartalsberichten im Formular 10-Q beschrieben, die bei der SEC eingereicht wurden. Weitere Risiken können von Zeit zu Zeit in Berichten erläutert werden, die bei der SEC hinterlegt werden. Avocent übernimmt keine Verpflichtung, die prognostizierenden Geschäftsberichte zu aktualisieren, wenn Ereignisse oder Umstände nach der Veröffentlichung dieses Dokuments aufgetreten sind.

Avocent, das Avocent-Logo, The Power of Being There und Dambrackas Video Compression sind eingetragene Marken der Avocent Corporation. Alle anderen Marken oder Firmennamen sind Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Unternehmen.

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